Der Elektronikhersteller Yakumo stellt nach Angaben der Financial Times Deutschland (FTD) den Geschäftsbetrieb ein. Über Gründe schweigt das Unternehmen bislang, eine Insolvenz wird allerdings ausgeschlossen.
Bereits am Dienstag erfuhren Yakumo-Mitarbeiter, dass der Geschäftsbetrieb des Herstellers von Elektronikartikeln eingestellt wird. Über die Details schweigt sich das Unternehmen bisher aus. Yakumo ist jedoch nicht insolvent und Garantieansprüche von Kunden bleiben erhalten.
Das Unternehmen verkaufte hauptsächlich in Deutschland Elektronikartikel. Das Sortiment umfasste unter anderem TFT-Displays, DVD-Player, Navigationsgeräte, mobile Computer und digitale Kameras. Die Produkte, in der Regel in Asien eingekaufte OEM-Ware, zeichneten sich vor allem durch ihr Preis/Leistungsverhältnis aus.
Den Mitteilungen verschiedener Nachrichtendienste, Yakumo werde liquidiert, widersprach jetzt Firmenchef Jürgen Rakow. Gegenüber der Computerwoche räumte er aber ein, dass sich das Unternehmen zunächst vom Markt zurückziehe. Rakow: "Ab April wird dann nichts mehr ausgeliefert und der Vertrieb wird im Sommer auf Null gefahren." Bis April soll er aber auf jeden Fall noch aufrecht erhalten werden. Alle bisherigen Produkte und Produktgruppen seien weiter im Angebot.
Laut Rakow hat Yakumo seinen CeBIT-Auftritt abgesagt. Man wolle sowohl Umsätze als auch Angebot deutlich runterfahren. Den Äußerungen des Firmenchefs kann man entnehmen, dass die Mitarbeiterzahl reduziert werden soll bis auf einen Grundstamm, der vor allen Dingen "für die kaufmännischen Belange des Services" zuständig sein soll.

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