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Topmanager wieder ein Japaner

Sony wechselt die Unternehmensspitze aus

01.02.2012

Er gilt als großer Hoffnungsträger im Konzern, um Sony wieder richtig flott zu machen und an die Weltspitze zurückzuführen: Kazuo Hirai wird zum 1. April Nachfolger von Sir Howard Stringer als Geschäftsführer eines der großen Elektronik-Konzerne der Welt. Der Wechsel wurde von Stringer, inzwischen 69, intensiv mit vorbereitet, und Hirai war der Top-Vorschlag des britischen Managers, der selbst in den Aufsichtsrat des CE-Konzerns wechselt. Damit tritt wieder ein Japaner an die Spitze von Sony.

Kazuo "Kaz" Hirai soll das gelingen, was Howard Stringer nicht vergönnt war: Sony aus den roten Zahlen zu führen. Die großen Erwartungen an den japanischen Manager kommen nicht von ungefähr: So hat Hirai sich innerhalb des Unternehmens bereits einen wohlklingenden Namen erworben, indem er die Computerspielsparte zeitweise sehr erfolgreich und profitabel führte.

Doch auf den Japaner wartet viel Arbeit: Sony, in den 80er und 90er Jahren innovativ und erfolgsverwöhnt, ist in den vergangenen zehn Jahren in wichtigen Kernbereichen der Consumer Electronics von anderen Unternehmen wie Samsung (TV-Geschäft) und Apple (mobile Elektronik) überholt worden.

Hirai, mit 51 Jahren einer der jüngsten Geschäftsführer in der Geschichte seines Arbeitgebers, hat Sony inzwischen einige "To-do's" auf den Zettel geschrieben: 1) Wachstum vorantreiben in entscheidenden Geschäftsfeldern wie Fotografie, mobile Elektronik und Computerspiele. 2) Kehrtwende im defizitären TV-Geschäft. 3) Innovationstempo erhöhen.

Stringer sieht seinen Nachfolger optimal befähigt für den Job: Kazuo Hirai sei global orientiert und vertraut mit technologischen Trends und vor allem der Cloud, sehe einen hohen Stellenwert im Content-Bereich, und die digitale Transformation sei ihm zur zweiten Natur geworden.

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