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Studie: Erst ins Netz und dann zum Laden

01.06.2005

Für viele Internet-Nutzer, die sich umfassend im Netz über bestimmte Produkte informieren, führt der nächste Weg nach der Produkt- und Preisinformation – ins Geschäft. So das Ergebnis der 20. WWW-Benutzer-Analyse W3B des Hamburger Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Fittkau & Maaß Consulting GmbH. Das Erfreuliche daran: Viele Endkunden halten den klassischen Handel anscheinend für den vertrauenswürdigsten Vertriebsweg. Das Unerfreuliche daran: Viele Kunden betreten den Handel nicht nur mit exakten Produkt- sondern auch Preisvorstellungen und benutzen die im Internet gefundenen Informationen, um mit dem Händler zu handeln. Nach Angaben von Fittkau & Maaß fällt ebenfalls in der Regel die Kaufentscheidung bereits beim Besuch des Netzes. Der Handel kann sich also Stand heute mittlerweile nicht mehr nur auf den Verkauf von Produkten sowie die Beratung zu den Produkten beschränken, sondern muss sein Dienstleistungs-Angebot weiter auffächern.

Im Rahmen der 20. W3B-Umfrage befragte Fittkau & Maaß mehr als 100.000 deutschsprachige Internet-Nutzer. Über 60 Prozent der Befragten gaben an, nach dem Online-Informieren normalerweise (auch) in Geschäften außerhalb des Internet einzukaufen. Jeder Vierte davon kauft grundsätzlich nur »offline« und nie im Internet ein. Immerhin jeder zehnte Nutzer von Online-Produktinformationen bestellt nach der Internet-Recherche (unter anderem) per Telefon, Brief oder Fax.

Link: www.fittkaumaass.de

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