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Stiftung Warentest: "Weniger ist mehr"

27.02.2007

Es ist hinlänglich bekannt, dass die deutschen Verbraucher stark affin zu Testmagazinen sind. Vielleicht kommen ja auch die Aussagen aus dem aktuellen Heft der Stiftung Warentest (März 2007) beim Leser an: "Eine geringere Pixelzahl bedeutet nicht zwangsläufig auch eine schlechtere Auflösung", liest es sich da im Rahmen eines aktuellen Testes von Consumer-Digitalkameras (vorwiegend Kompakt- und einige Bridge-Kameras), überschrieben mit "Pixelwahn mit Folgen". In diesem Zusammenhang lobend erwähnt werden zwei Modelle von Fujifilm und Nikon, die dem "fatalen Trend trotzen, in die Kameras immer mehr Pixel einzubauen". Die beiden Geräte kommen mit sechs beziehungsweise 5,9 Millionen Pixeln aus. O-Ton der Tester: "Die Fujifilm S6500 löst Bilder ebenso gut auf wie Kameras mit mehr Pixeln, manchmal sogar besser."

Auch für Endkunden leicht verständlich, weisen die Tester darauf hin, dass bei mehr Pixeln je nach Lichtsituation im Foto "unruhige Bildflächen" entstehen. Die Erklärung des Testmagazins: Bei gleicher Pixelgröße und weniger Pixeln entfalle auf jeden einzelnen Bildpunkt mehr Licht. Dies bedeute mitunter eine höhere Empfindlichkeit sowie geringeres Bildrauschen.

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