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Starker Rückgang durch japanisches Erdbeben

CIPA legt erste Zahlen vor

08.06.2011

Erstmals seit dem verheerenden Erdbeben und Tsunami in Japan hat die japanische Vereinigung der Hersteller von Kameras und Imaging-Produkten (CIPA) Zahlen vorgelegt, wie stark die dort ansässige Industrie von den Folgen der Katastrophe betroffen ist. Demnach gab es bei der Produktion von Digitalkameras im Monat April 2011 gegenüber Vorjahresmonat einen Rückgang um 30 Prozent. In konkreten Zahlen steht eine Menge von 7,96 Millionen Digitalkameras für April 2011 einer Anzahl von 11,4 Millionen Einheiten für April 2010 gegenüber.

Langsam leeren sich auch die Lager der Hersteller und Handelslieferanten: So wurden im April 2011 8,1 Millionen Einheiten verschifft. Dies sind ebenfalls 30 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Zeitversetzt dürfte das Problem im Sommer den deutschen Markt mit Engpässen voll erreichen.

Weniger stark getroffen hat es nach Angaben der CIPA die Produktion von Objektiven für Spiegelreflex- und Systemkameras: Im Jahresvergleich musste ein Rückgang von vergleichsweise nur 5,8 Prozent hingenommen werden.

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