Das Marktforschungsunternehmen Gartner hat nach einem bisher starken Anstieg des weltweiten Handyabsatzes die Prognose für 2006 angehoben. So sollen in diesem Jahr insgesamt 960 Millionen Handys abgesetzt werden. Letztes Jahr waren es laut einer Erhebung von Gartner 816,6 Millionen Endgeräte gewesen. In den ersten drei Monaten dieses Jahres stieg der Absatz nach Berechnungen des US-Instituts um 23,8 Prozent gegenüber Vorjahr auf 224 Millionen Mobiltelefone weltweit. Die Marktforscher von IDC ermitteln mit 226,7 Millionen Handys einen vergleichbaren Wert ermittelt.
Dabei sind es nicht nur die Märkte in Fernost (Japan, China, Indien), die den Absatz ankurbeln: Auch in Märkten wie Westeuropa und Nordamerika geht der Austausch der Geräte unvermindert weiter. Laut Gartner-Analystin Carolina Milanesi deutet "der starke Start auf ein starkes Gesamtjahr hin."
Die Spitzenpositionen im weltweiten Handygeschäft bleiben dabei relativ unverändert: Marktführer ist weiterhin Nokia mit 34 Prozent Marktanteil im ersten Quartal, gefolgt von Motorola mit 20,3 Prozent. Auf beide Unternehmen entfällt damit mehr als die Hälfte des weltweiten Handy-Absatzes. Samsung kommt mit einem Marktanteil von 12,5 Prozent auf den dritten Platz, gefolgt von LG mit 6,5 Prozent Marktanteil, Sony Ericsson (6,1 Prozent) und BenQ Mobile (3,5 Prozent).
Auch in Deutschland geht es mit dem Handygeschäft munter weiter: Mehr als 12 Millionen Bundesbürger planen innerhalb des nächsten Jahres den Kauf eines neuen Mobiltelefons. Dies ergibt sich aus der neuesten "TrendProfile"-Studie des Stern zum Thema Mobilfunk.

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