Sony verabschiedet sich vom Monitore-Geschäft. In Nordamerika und Japan werden bereits ab sofort keine Monitore mehr angeboten. Ende 2006 will das Unternehmen dann auch in Europa aus dem Monitorbusiness aussteigen. Sony will aber weiterhin Displays für den professionellen Bereich produzieren. Dazu gehören Displays für Broadcasting, Medizintechnik und Videoüberwachungssysteme. Auch die so genannten Public Displays will das Unternehmen im Portfolio belassen.
Grund für den Ausstieg aus dem Monitorgeschäft sind für Sony - bislang Nummer 10 im Monitorweltmarkt - zum einen die geringen Gewinnmargen, zum anderen die prognostizierte Wachstumsrate von rund 20 Prozent, die dem japanischen Hersteller offenbar nicht ausreicht, um weiter Flachbildmonitore anzubieten. 2005 wurden weltweit 100 Millionen bis 110 Millionen LCDs verkauft, bis Ende 2006 sollen es rund 130 Millionen Stück sein.
Sony ist nicht das einzige Unternehmen, das vom hart umkämpften Monitorgeschäft Abstand nimmt. So hatte Philips bereits im vergangenen Jahr die Monitorproduktion komplett an TPV abgetreten. Die taiwanische TPV Technology stieg damit zum weltgrößten Monitorproduzenten auf. Die bei TPV nach den Vorgaben der Niederländer gefertigten Monitore werden weiterhin unter der Marke Philips verkauft.

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