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Sony: Sir Howard Stringer wird Präsident

02.03.2009

Trotz eines Umsatzes von 7,7 Billionen Yen muss Sony zum ersten Mal seit 14 Jahren rote Zahlen schreiben: 150 Milliarden Yen beziehungsweise 1,2 Millarden Euro Nettoverlust sowie ein operatives Ergebnis von voraussichtlich minus 260 Milliarden Yen stehen für die Japaner auf dem Zettel.

Vor dem Hintergrund dieser schockierenden Zahlen zum Ende des Geschäftsjahres (31. März) zieht Sony-Präsident Ryoji Chubachi - wie in Japan üblich - die Konsequenzen und nimmt seinen Hut. Seine Funktion wird vorerst von Firmenchef Sir Howard Stringer (Foto) übernommen. Außerdem soll eine grundlegende Umstrukturierung des Konzerns vollzogen werden, die mit dem neuen Geschäftsjahr am 1. April beginnt. Die Geschäftbereiche des japanischen Elektronikriesen werden demnach laut Unternehmens-Informationen in vier teils neuen Sparten zusammengefasst.

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