Seit Tagen wabert es durch die internationale Gerüchteküche, dass sich Überlegungen bei Sony zu einer Allianz mit Olympus immer weiter konkretisieren sollen. Diese offiziell noch nicht verbriefte Aussage wird von dem japanischen Wirtschaftsblatt „The Nikkei“ aktuell weiter befeuert.
So will die Zeitung erfahren haben, dass Sony bereit wäre, zwischen 20 und 30 Prozent der Anteile von Olympus zu erwerben. Bislang hält der weltweit agierende CE-Konzern schlappe 0,3 Prozent an dem japanischen Foto- und Medizintechnik-Unternehmen.
Offenbar will Sony sich auf diesem Wege ein Standbein im Bereich der lukrativen Medizintechnik erkaufen: Denn im Fokus soll die Partnerschaft sich darauf konzentrieren, Sonys Know how im Bereich Imaging Sensoren mit der Expertise von Olympus bei Endoskopen und anderen medizinischen Geräten zusammen zu bringen.
Doch noch ist das letzte Wort in Sachen Allianzen mit Olympus nicht gesprochen: So berichtet Nikkei, dass sowohl Fujifilm als auch der Medizintechnik-Spezialist Terumo als potenzielle Anteilseigner nicht völlig aus dem Rennen sind.

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