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Sony: Mehr Displays, weniger Umsatz

25.11.2005

Die beiden TV-Geräte-Riesen Sony und Samsung wollen die Produktionskapazität für ihre gemeinsame Flüssigkristalldisplay-Linie erhöhen. So sollen ab Juli 2006 pro Monat 75.000 statt bisher 60.000 Panels vom Band laufen. Die produzierten Displays werden zu gleichen Teilen zwischen Sony und Samsung aufgeteilt und in neue Flachbild-TVs integriert.

Der Zusammenschluss beider Firmen ist die Reaktion auf eine weltweit steigende Nachfrage nach großen LTVs. Insbesondere Sony sieht eine starke Nachfrage nach einer neuen, mit S-LCD-Panels ausgestatteten LTV-Linie, genannt Bravia, die in den USA schon enorme Gewinne einfahren konnte.

In Deutschland kämpft der CE-Konzern derweil mit Umsatz-Rückgängen. So erwarten die Noch-Kölner laut Financial Times Deutschland für das laufende Geschäftsjahr (bis März 2006) einen Umsatzeinbruch von 15 bis 20 Prozent. Der operative Verlust soll 16 bis 18 Millionen Euro betragen. Sony-Deutschland-Chef Manfred Gerdes wollte die Zahlen allerdings offiziell nicht bestätigen; er glaube, dass die Trendwende geschafft sei. "Im Oktober lagen wir auf Vorjahresniveau, der November sieht sehr gut aus", erklärte er gegenüber der Zeitung.

Link: www.sony.de

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