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Sony: Howard Stringer denkt laut über Zukunft der Handysparte nach

09.09.2008

Die Marke Ericsson steuert im Handymarkt zum zweiten Mal in ihrer Geschichte in eine ungewisse Zukunft: Sony-Chef Howard Stringer stellt trotz aller Erfolge der vergangenen Jahre die gemeinsame Zusammenarbeit von Sony und Ericsson im Handygeschäft gegenwärtig auf den Prüfstand. Grund ist der schwindende Marktanteil der Schweden-Japaner: Im zweiten Quartal 2008 lag Sony Ericsson mit 7,5 Prozent hinter LG Electronics auf dem fünften Platz, Sony verliert damit weiterhin an Boden, nachdem man sich im Vorjahr noch auf dem vierten Platz hatte halten können.

Eine der Hauptursachen für den Rückgang ist, dass Sony Ericsson bei aktuellen Techniken nicht mehr mithalten kann und sich in den vergangenen zwei Jahren zu stark auf die Tragkraft der Produktmarken "Walkman" und "Cyber-shot" verlassen hat. Stringer sieht einen der Gründe dafür in der schleppenden Zusammenarbeit im Joint-Venture. So behindere man den Innovationsprozess durch Diskussionen zwischen beiden Unternehmen und könne sich daher nicht zeitnah an aktuellen Trends beteiligen. Sony Ericsson hat daher bereits Rückstand bei neuen Bedienkonzepten über Touchscreens, große Displays und mobilen Internet-Zugängen. Aus diesen Gründen denke man über die zukünftige Entwicklung in diesem Bereich nach, auch wenn man offiziell noch keine konkreten Angaben machen könne.

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