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Sony Ericsson: Wird die "Handy-Ehe" bald geschieden?

19.03.2009

Sie hatten sich 2001 zusammen getan - und aus zwei vor sich hindümpelnden Handy-Anbietern einen richtig großen Player gemacht, der zeitweise zu den größten drei Brands im Handygeschäft gehörte. Doch nach Verschiebungen in der Spitze der Mobiltelefon-Anbieter und Einbrüchen im vierten Quartal 2008 für alle Handyhersteller ist es jetzt Ericsson, die laut Medienberichten eine Trennung vom Joint Venture Sony Ericsson in Betracht ziehen sollen.

Bereits kurz vor der IFA 2008 hatte Sony-Chef Sir Howard Stringer ähnliche Äußerungen getätigt. Grund: Seit Jahren wird von den Partnernunternehmen mehr oder weniger offen darüber geredet, dass schwedische und japanische Unternehmenskultur nicht wirklich zusammen gehen, und Entscheidungsprozesse dadurch deutlich verlangsamt werden. Im Handybusiness, dass in Zeiten wie diesen immer härter und schnelllebiger wird, ein mitunter ernst zu nehmendes Problem.

Sony denke darüber nach, dass Joint Venture komplett zu übernehmen, so der Medienbericht weiter. Doch vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Situation innerhalb der Branche und für Sony sei man nicht flüssig genug, um den Kauf alleine zu stemmen. Deshalb würden nun auch Gespräche mit Banken über eine mögliche Finanzierung geführt.

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