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Sony erfindet sich (wieder einmal) zum Teil neu

26.02.2010

Bei Sony stehen wieder einmal strukturelle Änderungen ins Haus, die vor allem ein Ziel haben: Die Integration des für die Zukunft so wichtigen Geschäftsbereiches "Netzwerkdienste- und Plattformen" ins Kerngeschäft des Unternehmens. Dafür soll laut den Japanern die bisherige Spiele-Tochter (in der auch die Networking-Sparte beheimatet ist) Sony Computer Entertainment (SCE) in Sony Networked Entertainment Platform (SNEP) umbenannt werden.

Der Geschäftsbereich Spielekonsolen- und Software werde dann in eine neu gegründete Tochter ausgelagert, die wieder Sony Computer Entertainment heißen soll. Die umbenannte Sony Network Sparte soll komplett in der Mutter aufgehen.

Der auf den ersten Blick etwas ungewöhnliche Vorgang (umbenennen - ausgründen - fusionieren) soll scheinbar vor allem einen Zweck verfolgen: Die Umstrukturierung soll möglichst schnell über die Bühne gehen, ohne dass Sony erst die Zustimmung der Aktionäre einholen muss. Denn laut Unternehmen ist die Fusion von Sony und SNEP ohne deren Zustimmung möglich.

Für den Auftritt gegenüber Konsumenten und Handel ändert sich nichts: Konsolen und Software werden in Zukunft weiterhin unter dem Namen "Sony Computer Entertainment" vertrieben, auch die Firmensitze und andere organisatorsiche Dinge werden beibehalten.

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