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Sony: Drastischer Stellenabbau geplant

10.12.2008

Der japanische Elektronikkonzern Sony will weltweit 16.000 Arbeitsplätze streichen. Davon sind 8.000 reguläre Arbeitsplätze sowie 8.000 Zeit- und Leiharbeiter betroffen. Sony, die in den letzten Jahren schon in guten Zeiten zu kämpfen hatten, vollzieht damit den größten Stellenabbau durch ein japanisches Unternehmen seit Beginn der Wirtschaftskrise. Unter anderem durch den Stellenabbau sowie weitere Sparmaßnahmen sollen bis März 2010 mehr als 100 Mrd. Yen (ca. 340 Mio. Euro) eingespart werden. Außerdem will das Unternehmen die Zahl der bislang weltweit 57 Fertigungsstätten bis 2010 um rund zehn Prozent reduzieren.

Sony trifft die Krise demnach besonders hart: Das Unternehmen hatte bereits in der Vergangenheit damit zu kämpfen, dass man gegen Apple das Rennen im Markt um mobile Musikplayer verloren hatte. Im Geschäft mit Flachbildfernsehern musste der japanische CE-Konzern Verluste hinnehmen. Die Aktien von Sony gaben in diesem Jahr bislang um fast 70 Prozent nach.

Erste Werksschleßungen wurden bereits konkret angekündigt: So wird das Sony Dax Technology Center in Frankreich geschlossen, und die geplanten Investitionen zur Aufstockung der Produktion im LCD-Fernseher-Werk Nitra in der Slowakei sollen verschoben werden. Zudem sollen Investitionen bei Halbleitern reduziert werden.

So umfassend und drastisch die Maßnahmen klingen - verschiedenen Analysten gehen sie noch nicht weit genug: So sieht etwa Fondsmanager Katsuhiko Mori von Daiwa SB Securities Sonys Problem an einer ganz anderen Stelle: "Sony hat kein Kerngeschäft mit stabilen Gewinnen mehr."

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