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Smartphone-Absatz schwächelt weiter

Nokia auf dem absteigenden Ast?

27.01.2011

Das hätte man noch vor wenigen Jahren nicht für möglich gehalten: Der finnische Handyriese Nokia kämpft weiterhin mit starken Problemen, vor allem weil das Geschäft mit den Smartphones nicht zündet.

Noch können die Finnen viel Masse bewegen, vor allem in Schwellenländern - doch der einstige unangefochtene Platzhirsch, ehemals bei knapp über 40 Prozent weltweitem Marktanteil, spürt den heißen Atem der Konkurrenten im Nacken, allen voran die Smartphone-Könige Apple und RIM (Research In Motion). Gegenwärtig ist der Marktanteil bis auf 32 Prozent abgeschmolzen, der Nettogewinn brach im Schlussquartal des vergangenen Jahres um 21,4 Prozent auf 734 Millionen Euro ein (vgl. mit Q4 / 2009).

Auch für das laufende Jahr macht Nokia keine großen Hoffnungen und hat bereits vor einem schwachen Start gewarnt. Stephen Elop, seit September neuer Chef bei dem finnischen Konzern, will sich aber nicht dem Schicksal ergeben: So soll im Rahmen einer Veranstaltung in London am 11. Februar eine neue Strategie vorgestellt werden.

Dass es höchste Zeit für Veränderung ist, sieht der neue Chef mit Wurzeln in Kanada sehr deutlich: Man stehe vor "erheblichen Herausforderungen bei der Konkurrenzfähigkeit", so Elop im Rahmen der Verkündigung der Quartalszahlen. Es sei "höchste Zeit", dass Nokia sich schneller umstelle.

(Foto: Nokia)

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