Es war vor mehr als zehn Jahren als engagiertes Gemeinschaftsprojekt gestartet, um als weitere Größe neben LCD TV und Plasma Fernsehern im Markt der Consumer Electronics mitzuspielen: Die Entwicklung der so genannten SED Fernseher durch Canon und Toshiba.
Doch nachdem man sich jahrelang mit einer US-amerikanischen Firma im Rechtsstreit um Patente befand, Canon sich daraufhin von Toshiba als Entwicklungspartner trennen musste und außerdem die Preise für die heute marktüblichen TV-Systeme LCD und Plasma - bei gleichzeitig dramatischer Verbesserung der Bildqualität - stark gefallen sind, sind Canon die Verkaufsargumente ausgegangen: Der Qualitätsvorsprung von SED TV (von Experten durchaus für seine herausragenden Eigenschaften und seine natürliche Bildwiedergabe gerühmt) hat sich deutlich veringert. Gleichzeitig ist es Canon nach Mitteilung verschiedener Nachrichtendienste gegenwärtig nicht möglich, die Produktionskosten so weit zu senken, dass man SED Fernseher mit einem attraktiven Preisgefüge in den Consumer-Markt einführen könnte.
Doch die Pläne zur Einführung der SED Fernseher liegen noch nicht komplett auf Eis: So will Canon wohl die Entwicklung für den medizinischen Bereich, vor allem im Feld der Diagnose, fortsetzen. Denn hier bewegen sich alle Player ohnehin auf einem hohen Preisniveau, und sehr präzise Darstellungstechnologien - was SED zweifelsohne ist - sind gefordert und gefragt.

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