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Schlechte Rahmenbedingungen: CeWe Color verzeichnet Quartalsminus

10.11.2008

Die CeWe Color Holding AG hat im dritten Quartal 2008 einen Umsatz von 117,7 Mio. Euro nach 123,5 Mio. Euro im Vorjahresquartal (-4,7 Prozent) erreicht. Für diesen Rückgang verantwortlich ist insbesondere die prognostizierte Saisonverschiebung in das vierte Quartal und die eingetretene gesamtwirtschaftliche Verschlechterung. Entsprechend dieser Umsatzentwicklung reduzierte sich auch das Ergebnis vor Steuern und Restrukturierungen von 22,2 Mio. Euro im Vorjahresquartal auf 15,0 Mio. Euro im dritten Quartal 2008. Das Unternehmen hat von den ursprünglich für Restrukturierungen im Jahr 2008 vorgesehenen 14 Mio. Euro lediglich 10,8 Mio. Euro benötigt. Restrukturierungsaufwendungen fielen im dritten Quartal 2008 nicht an. Infolgedessen belief sich das Ergebnis vor Steuern im dritten Quartal ebenfalls auf 15,0 Mio. Euro (Q3/2007: 21,9 Mio. Euro).

Aufgrund der eingetretenen gesamtwirtschaftlichen Verschlechterung passt die CeWe Color Holding AG die Umsatz- und Ertragserwartung für das Geschäftsjahr 2008 an. Der Umsatz dürfte dennoch gegenüber dem Vorjahr auf 415 bis 420 Mio. Euro steigen (Vorjahr: 413,5 Mio. Euro; ursprüngliche Prognose: 426 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Steuern und Restrukturierungen wird nun in der Größenordnung von 20 bis 25 Mio. Euro (Vorjahr: 25,0 Mio. Euro, ursprüngliche Prognose: 31 Mio. Euro) erwartet. Aufgrund der veränderten Saisonalität hat das vierte Quartal inzwischen den höchsten Umsatzanteil aller Quartale.

Auswirkungen der eingetretenen gesamtwirtschaftlichen Verschlechterung im Weihnachtsgeschäft auf Umsatz und Ergebnis des Gesamtjahres sind zu erwarten. Die erwartet steigende Preissensitivität der Konsumenten dürfte mit einem margenschwächeren Produktmix verbunden sein. Vor diesem Hintergrund hat der Vorstand die aus diesen Risiken resultierenden Umsatz- und Ergebniseffekte in einer entsprechenden Bandbreite prognostiziert.

In den jetzt vorgelegten Quartalsergebnissen sind schlechtere Ergebnisse aus der Geschäftstätigkeit in Frankreich enthalten, nachdem im Jahr 2007 ein operativ ausgeglichenes Ergebnis erreicht werden konnte. Die Ergebnisverschlechterung in Frankreich veranlasst den Vorstand Überlegungen anzustellen, die die schwierige Situation in Frankreich nachhaltig verbessern sollen. Diese Überlegungen könnten zu erheblichen Ergebnisbelastungen führen. In allen anderen Ländern werden keine Ergebnisbelastungen mehr erwartet, der Transformationsprozeß ist hier erfolgreich abgeschlossen.

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