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Saure-Gurken-Zeit für LCD-Panel-Hersteller

30.07.2008

Trotz TV-Goßevents wie die Olympiade machen Wirtschaftskrise in den USA, enttäuschende TV-Verkäufe in China und die Rekordölpreise zurzeit auch den LCD-Panelherstellern das Leben schwer. Produzenten wie CMO aus Taiwan oder auch LG Display haben bereits ihre Produktion runtergefahren. Dies werten Beobachter als deutliches Indiz dafür, dass das Angebot an LCD-Panels hinter der Nachfrage zurückbleibt. LCD-Platzhirschen wie Samsung denken laut "Korea Times" auch schon über eine Verringerung des Ausstoßes nach. Auch Taiwans Nummer 1, AUO (AU Optronics) redet wie die Landsleute von CMO (Chi Mei) bereits offen über eine Verringerung des Produktionsausstoßes.

Vorteil für die Verbraucher: Liegen die Produkte wie Blei, purzeln die Preise. So wird erwartet, dass der Preis für 19-Zoll-Monitor-Panels in der zweiten Julihälfte 2008 gegenüber den zwei Wochen davor um 7 Prozent auf 107 Dollar sinkt. Der Preis für 32-Zoll-TV-Panels ist seit Januar von 332 auf 310 Dollar gefallen. Das französische Investmentunternehmen BNP Paribas erwartet, dass der Preisverfall bis Jahresende anhalten wird, sollten die Hersteller nicht die Auslastung ihrer Fabriken herabsenken. Andere Marktbeobachter rechnen sogar mit einer Fortsetzung des Preisverfalls bis weit in 2009 hinein.

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