Das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Patriarch Partners und Hilco/Gordon geht weiter: Beide Equity-Unternehmen haben in den letzten Tagen neue Gebote für Polaroid abgegeben, jetzt hat Konkursrichter Gregory Kishel für Donnerstag dieser Woche eine weitere Auktion angesetzt. Das Interesse bleibt weiterhin groß - der Markenname ist nach wie vor ein schweres Pfund, und Polaroid hatte in der jüngeren Vergangenheit mit Produkten wie dem Instant-Drucker PoGo (Foto) auf sich aufmerksam gemacht.
In der Zwischenzeit sind mehr Details über das Scheitern der Petters Group Worldwide (PWG), vormaliger Besitzer von Polaroid, bekannt geworden. Gemäß einer Aussage in einer Anhörung vor Gericht finanzierte Petters seine Firmenakquisitionen, von denen Polaroid nur eine war, aus seiner Finanzeinheit Petters Company Inc. (PCI).
Doch PCI funktionierte laut dieser Aussage nur durch einen so genannten "Ponzi-Trick" (engl. Ponzi scheme). In einem solchen Fall werden Investoren angelockt, indem ihnen viel höhere, fiktive, Renditen angeboten werden, als das werbende Unternehmen jemals in der Lage wäre, auszuzahlen. In der Regel tappen eher unerfahrene Investoren in die "Ponzi-Falle", doch der so genannte "Madoff Skandal", der Ende vergangenen Jahres in die Schlagzeilen kam, zeigte, dass auch erfahrene Geldgeber einem "Ponzi-Trick" auf den Leim gehen können. Siehe dazu auch den unten angegebenen Link.
Link: de.wikipedia.org/wiki/Madoff

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