Pentax ließ heute, Freitag, verlauten, es bestünde die Möglichkeit, dass das Unternehmen einen "weißen Ritter" finde, der die Japaner vor der Übernahme durch Hoya rettet.
Gestern war aus Japan zu hören, der Hersteller von Kameras und medizinischem Equipment wolle seinen jährlichen operativen Gewinn in den kommenden drei Jahren auf zehn Milliarden Yen (83 Millionen Dollar) verdoppeln.
Als Teil einer mittelfristigen Strategie plant Pentax in diesem Zusammenhang unter anderem den Verkauf des Hauptquartiers in Tokyo, außerdem will sich das Unternehmen von weniger profitablen Geschäftsfeldern trennen und bis Oktober eine Fabrik schließen. Offenbar will man sich ganz auf das D-SLR-Geschäft sowie medizinische Endoskope konzentrieren.
Einer der Top-Anteilseigner des Unternehmens, Sparx Asset Management, hatte darauf gedrängt, dass Pentax am heutigen Freitag einen alternativen Plan vorlege, der für Aktionäre lukrativer wäre, als das Hoya-Angebot anzunehmen. Darüber ist bislang noch nichts bekannt.
Update:
Nach Mitteilung des Nachrichtendienstes Bloomberg wollen sich die Verantwortlichen bei Pentax in der kommenden Woche mit Sparx zusammen setzen, um den weiteren Geschäftsplan vorzulegen. Konkret wurde Pentax-President Takashi Watanuki bislang noch nicht, bestritt aber gegenüber Journalisten, dass Zeitungsberichte über den Verkauf des Hauptquartiers sowie des umliegenden Geländes wahr seien.

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