Im Skandal um gefälschte Bilanzen bei Olympus gibt es bislang keinen Hinweis darauf, dass es eine Beteiligung des organisierten Verbrechens gegeben hat. Dies teilte am Montag das Unternehmen mit und bezog sich dabei auf die bisherigen Ergebnisse einer unabhängigen Untersuchungskommission.
Die Spekulationen um einen Zusammenhang des Bilanzskandals mit der japanischen Mafia waren in der vergangenen Woche aufgekommen, nachdem sich die Abteilung für organisiserte Kriminalität der Polizei Tokyo in die Ermittlung eingeschaltet hatte.
Zusätzlich befeuert wurde das Gerücht durch einen Bericht der New York Times, die aus den Unterlagen der Ermittler zitiert hatten. Diese hatten die Vermutung der Beziehung zur "Yakuza" angestellt, nachdem in den Büchern von Olympus eine Lücke von 4,9 Milliarden Dollar entdeckt wurde.

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