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Österreich: Fotobranche 2006 zugelegt

08.02.2007

Der österreichische Markt für Digitalkameras schloss das Berichtsjahr 2006 mit einem kumulierten Wachstum von vier (Absatz) beziehungsweise fünf (Wert) Prozent ab. Dies teilt die GfK Marketing Services in einer internationalen Pressemitteilung mit. Der bereits vorher bemerkbare Aufschwung von Januar bis Oktober gipfelte in einem "herausragend erfolgreichen Weihnachtsgeschäft", so die GfK. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wuchs beispielsweise der Umsatz in November und Dezember um 11 Prozent.

Für das Wachstum bezogen auf Stückzahlen waren sowohl DSLRs als auch digitale Kompaktkameras verantwortlich. Bezogen auf Wert konnten allerdings nur die digitalen Spiegelreflexmodelle einen Zuwachs verzeichnen (41 Prozent), wobei der Umsatz bei den Kompakten bereits um vier Prozent zurückging. In der Konsequenz vergrößerten die digitalen SLRs ihren Umsatzanteil auf 26 Prozent bei einem quantitativen Anteil von neun Prozent. Ein Indiz dafür, wie gut man zurzeit (noch) an digitalen Spiegelreflex-Kameras verdienen kann, und wie sehr (nicht nur) der österreichische Handel im Kompaktbereich entweder auf Stückzahlen oder auf "Trading up" (höherwertiges Verkaufen) angewiesen ist.

Bezüglich der Absatzkanäle von Digitalkameras mussten die Flächenmärkte einen Rückgang von zwei Prozent (Umsatz) hinnehmen. Demgegenüber verzeichneten etwa die Foto-Fachhändler ein Plus von 11 Prozent, die Elektro-Fachhändler einen Zuwachs von 23 Prozent.

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