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Nokia-Werksschließung: "Die Kuh ist vom Eis"

09.04.2008

Mit einem anscheinend für alle Beteiligten zufrieden stellenden Sozialplan haben die Verhandlungen zwischen Nokia und Arbeitnehmervertretern zu einer vernünftigen Einigung geführt. "Die Kuh ist vom Eis", so Ulrike Kleinebrahm, IG Metall-Bevollmächtigte Bochum. Kleinebrahm äußerte sich außerdem zuversichtlich, dass durch die jetzt ausgearbeiteten Konzepte möglichst viele Beschäftigte übernommen werden können.

Der jetzt ausgearbeitete Sozialplan umfasst ein Volumen von 200 Millionen Euro. Davon entfallen 15 Millionen Euro auf eine Transfergesellschaft, die weiteren 185 Millionen Euro sind für Abfindungen vorgesehen. Die derzeit noch knapp 2.300 Mitarbeiter sollen zum 1. Mai freigestellt, das Werk offiziell zum 30. Juni geschlossen werden. Die jeweiligen Kündigungsfristen - bis zu sieben Monate - sollen mit Werksschließung beginnen. Danach wechseln die Beschäftigten für maximal ein Jahr in eine Transfergesellschaft. Zwei Teilbereiche des Werks mit insgesamt 300 Beschäftigten werden verkauft, weitere Investoren werden gesucht.

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