Gestern (4. Dezember) veranstaltete Nokia in Amsterdam den "Capital Markets Day" - und warf dabei auch einen Blick in die Zukunft. Der fiel allerdings gegenüber den durch den Handyhersteller bereits früher nach unten korrigierten Erwartungen noch pessimistischer aus (siehe die INPHOnews-Meldung vom 17. November 2008). Denn die Finnen senkten nicht nur erneut die Absatzprognose für die Branche für das Schlussquartal 2008, sondern stellten auch das eigene Marktanteilsziel in Frage.
So rechnet Nokia jetzt für den Zeitraum Oktober bis Dezember 2008 mit weniger als den bislang erwarteten 330 Millionen abgesetzten Mobiltelefonen. Im Gesamtjahr sieht der Phone-Produzent den Handy-Absatz damit bei weniger als 1,24 Milliarden. Bis Oktober war Nokia für das laufende Jahr noch von 1,26 Milliarden branchenweit verkauften Handys ausgegangen. Für 2009 erwartet der finnische Branchenprimus nun ebenfalls einen erneuten 5-prozentigen Absatzrückgang.

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