Nikons neues analoges SLR-Flaggschiff heißt – wie könnte es anders sein – F6. Die Nachfolgerin der F5 profitiert von den neusten technischen Entwicklungen der Nikon-Konstrukteure. So verfügt sie wie die D2X über das AF-Sensormodul Multi-CAM 2000 mit 11 Messfeldern und neun Kreuzsensoren. Die neue 3D-Color-Matrixmessung II nutzt einen verbesserten Algorithmus und erlaubt durch Veränderung des Durchmessers des zentralen Hauptmesskreises eine flexible mittenbetonte Messung sowie die Verlagerung der Spotmessung auf das ausgewählte Fokusmessfeld. Neu ist auch eine anpassbare Funktionstaste für Blitzbelichtungs-Messwertspeicherung, Belichtungs-/Schärfespeicher, Blitz aus, Belichtungsmessart oder Belichtungsreihen. Auch die F6 wurde mit dem Creative Lighting System ausgerüstet, das i-TTL- und kabellose Blitzsteuerung sowie Kurzzeitsynchronisation ermöglicht. Ebenfalls neu: ein rückwärtiger LCD-Monitor und die Möglichkeit, die Aufnahmedaten detailliert zu speichern. Das Verschlusssystem mit Verschlusszeiten-Konrolleinheit wurde für mindestens 150.000 Auslösungen ausgelegt, der Regen- und Staubschutz des robusten Gehäuses wurde weiter verbessert. Die F6 hat die Abmessungen 119 x 159 x 78,5 mm (B x H x T) und wiegt ohne Batterien 975 g. Markteinführung: Oktober; UVP: 1.999 Euro.

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