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Neue Studie zum Thema "Connected Home"

Vernetzung ja - aber nur zum Nulltarif

13.04.2011

Aus dem Schlagwort "Connected Home" hat sich inzwischen das Lebensgefühl "einfach vernetzt" entwickelt. Der Bedarf und Wunsch nach universellem Zugriff wächst, unterschiedliche Multimedia-Inhalte wie Videos, Musik, Fotos oder TV-Sendungen einfach zwischen unterschiedlichen Geräten wie Laptop, TV oder Smartphone hin und her zu verschieben. Der Markt für vernetzte Geräte explodiert und treibt die Verlagerung von der stationären zur mobilen Datennutzung.

Aber wie stark nutzen die Verbraucher die Möglichkeiten der Vernetzung und wie sieht eigentlich der Bedarf aus? Was sind die Hauptgründe und welche internetfähigen Geräte werden derzeit genutzt? PacketVideo, Anbieter von Streaming-Lösungen für Heim- und Mobilgeräte, hat diese Fragen in seiner aktuellen Verbraucherstudie in Deutschland, Frankreich und Großbritannien untersucht, um mehr über die Nutzung von und die Wünsche nach vernetzten Geräten zu erfahren.

Laptop länderübergreifend im Fokus, in Deutschland der Desktop

Gemäß der Studie liegen Laptops auf Rang eins der vernetzten Geräte in Deutschland, Frankreich und Großbritannien. 62,8 Prozent aller Befragten besitzen einen Laptop, 61,4 Prozent einen PC oder Mac und 33,7 Prozent ein internetfähiges TV-Gerät. Während im Ländervergleich Großbritannien mit einer Laptop-Rate von 72,1 Prozent deutlich vor Deutschland (58,4 Prozent) und Frankreich (57,9 Prozent) liegt, dominieren in Deutschland der PC oder Mac mit 72,6 Prozent gegenüber Großbritannien (56,9 Prozent) und Frankreich (54,7 Prozent). Auf dem dritten Platz liegt grenzüberschrietend der Besitz von internetfähigen TV-Geräten, wobei Großbritannien mit 41 Prozent vor Deutschland mit 32,6 Prozeent und Frankreich mit 27,5 Prozent liegt. Mit 13,4 Prozent belegen Smartphones den vierten Platz der verbreitesten Gerätetypen - ohne Einberechnung der iPhones oder Android-Smartphones. Großbritannien führt bei den Smartphones mit einer Nutzungsrate von 21,4 Prozent fast doppelt so hoch vor Deutschland (11,4 Prozent) und Frankreich (7,3 Prozent).

„Immer mehr Menschen wünschen einen schnelle und direkten Zugriff auf ihre Fotos, Videos und TV-Sendungen. Und immer mehr Geräte sind mittlerweile vernetzt, angefangen vom Laptop über die Spielekonsole bis hin zum internetfähigen Mobiltelefon“, so Angela Scheller, Vice President Twonky Products bei PacketVideo in Berlin. „Entsprechend wichtig ist eine intuitive und zentrale Steuerung für die Nutzer, die es ihnen erleichtert, ihre Dateien einfach, schnell und sicher zu verwalten.“

Zugriff über Smartphones noch ausbaufähig

Die Nutzung von Smartphones unterscheidet sich frappierend zwischen Deutschland und Großbritannien. Während in Großbritannien 59,9 Prozent der Männer und 32,8 Prozent der Frauen angeben, ein Smartphone zu besitzen, sind es in Deutschland nur 21,7 Prozent der Männer bzw. 22,8 Prozent der Frauen. Insgesamt besitzen in allen drei Ländern 29,5 Prozent ein Smartphone inklusive iPhone, Android und andere Plattformen. Insgesamt besitzen 45,8 Prozent der Befragten in Großbritannien ein Smartphone, hingegen nutzen nur 22,3 Prozent der Deutschen und 20,5 Prozent der Franzosen diese mobilen Begleiter.

Digitale Fotos sind beliebteste Daten, TV-Content auf Platz 2

Auf die Frage, welche digitalen Inhalte für die Befragten am begehrtesten sind, gaben fast die Hälfte (45,6 Prozent) der Deutschen den Zugriff auf digitale Fotos an. An zweiter Stelle folgt, aber nur in Deutschland, das Fernsehen mit fast 39,4 Prozent, dicht gefolgt von Musik ( 38,2 Prozent) noch lange vor Spielen (26,8 Prozent) und Videos (24,5 Prozent). Hinsichtlich der Einstellung des Zugriffs auf Arbeitsdokumente gibt es einen deutlich ausgeprägten Unterschied zwischen Deutschland und Frankreich. In Frankreich benannten 47,7 Prozent der Befragten Arbeitsdokumente als Inhalte, auf die sie gern von unterwegs zugreifen möchten, damit belegt die Kategorie hier den dritten Platz. An einen Zugriff auf Arbeitsdokumente sind die Deutschen nicht besonders interessiert, und verwiesen diese Möglichkeiten mit 16,3 Prozent auf den siebten Platz noch vor rein mobilen Inhalten.

Auf den Standort kommt es an

Jedoch wünschen sich fast 45 Prozent der Deutschen vom Arbeitsplatz aus Zugriff auf ihre privaten digitalen Daten zu haben. Insgesamt möchten 27,6 Prozent der Befragten gerne vom Schlafzimmer aus zugreifen. Die Plätze drei und vier nehmen die Werkstatt (24,7 Prozent) und der Garten (22,2 Prozent) als gewünschte Orte ein. Während die meisten Frauen am liebsten vom Schlafzimmer aus zugreifen wollen, bevorzugen die meisten Männer die Werkstatt als den bevorzugten Rückzugsort. Der Wunsch, Daten in der Küche, im Garten und in den öffentlichen Verkehrsmitteln zu empfangen, lag bei den Frauen generell höher als bei den Männern.

Jederzeit Zugriff für ein einfacheres Leben – jedoch zum Nulltarif

Zwar führen die Hauptgründe, jederzeit Zugriff auf die Daten zu haben (43 Prozent) sowie das Leben dadurch generell einfacher zu gestalten (41,1 Prozent), eindeutig die Wunschliste an, aber bitte ohne Gebühren. 92,5 Prozent der befragten Deutschen wollen für die Netzanbindung nichts bezahlen. Betrachtet man jedoch die Hürden ein wenig genauer, so führt die Unkenntnis, dass und wie man digitale Daten nutzen kann, mit 42,8 Prozent weit vor den Kosten (32,1 Prozent) und der fehlenden Netzabdeckung (23,7 Prozent)

Fazit

Die steigende Nachfrage und die Nutzung vernetzter Inhalte ist eng mit der Zahl der internetfähigen Geräte verknüpft. Zwar besteht weitgehend der Wunsch nach mobilem Leben, jedoch sehen die Deutschen anscheinend nicht unbedingt das Smartphone als Gerät der Wahl - vielleicht aufgrund der geringeren Bildschirmgröße oder der höheren Telekommunikationskosten. Denn noch immer wird der stationäre heimische PC oder das TV-Gerät sowie der Arbeitsplatz bevorzugt, da hier ein größerer Bildschirm zur Verfügung steht.

Die Studie wurde im Februar 2011 durch Lightspeed Research für PacketVideo durchgeführt. Insgesamt wurden 3.000 Menschen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien - jeweils 1.000 Personen pro Land - befragt.

Über PacketVideo

PacketVideo (PV) wurde 1998 gegründet und hat als erstes Unternehmen das Abspielen von Videoformaten auf Mobiltelefonen ermöglicht. PV ist ein Softwareanbieter, der Multimedia-Lösungen für Millionen von Heim- und Mobilgeräte anbietet. Hierzu gehört auch die Produktreihe Twonky für das Streaming von Mediaformaten. PV ist ein Tochterunternehmen von NextWave Wireless. Das Unternehmen TwonkyVision wurde 2000 als Ausgliederung des Fraunhofer Instituts für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) gegründet und 2006 von Packetvideo übernommen. Neben seinem Hauptsitz in San Diego und Niederlassungen in Europa, unterhält PV auch ein Büro in Berlin. Weitere Informationen finden sich unter www.packetvideo.com oder www.twonky.com.

(Foto: Pixelio.de / Günter Havlena)

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