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Nach "Beichte" von Samsung

Asiatische Panel-Hersteller zahlen saftige Strafe

09.12.2010

Wegen illegaler Preisabsprachen sollen fünf asiatische Hersteller von Flachbildschirm-Panels an die Europäische Union ein ordentliches Bußgeld zahlen: Insgesamt 650 Millionen Euro stehen auf dem Zettel, davon sollen alleine Chimei Innolux Corp. (Foto Screenshot) 300 Millionen Euro und LG Display 215 Millionen Euro an die EU-Kasse überweisen. Nur Panel-Produzent Samsung ist außen vor, weil die Südkoreaner geständig waren, so Joaquin Almunia. Laut Informationen des EU-Kommissars hatten sich die betreffenden sechs Unternehmen etwa 60 mal zwecks Preisabstimmung in Taiwan getroffen.

Mit Blick auf die illegalen Absprachen betont der Spanier, auch außereuropäische Unternehmen müssten sich an die rechtlichen Regeln halten, die innerhalb Europas gelten. Auf genau diese Regeln will sich jetzt offenbar Panel-Hersteller LG Display berufen: Die Koreaner haben bereits angekündigt, zu prüfen, ob gegen das Bußgeld rechtliche Schritte möglich sind. Eine Berufung ist beispielsweise dann möglich, wenn sich herausstellt, dass es während der Ermittlungen verfahrensrechtliche Probleme gegeben habe.

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