Die Zeiten der Erfolgsjahre mit Produkten wie dem "Razr"-Handy scheinen lange vorbei: Motorola musste im Schlussquartal des vergangenen Jahres einen drastischen Umsatz- und Gewinneinbruch hinnehmen. Gegenüber Vorjahreszeitraum (Q4/2007) sanken die Erlöse um 18 Prozent auf 9,65 Milliarden US-Dollar, das Nettoergebnis um 84 Prozent auf 100 Millionen US-Dollar.
In der Handysparte sank der Umsatz sogar um 38 Prozent auf 4,81 Milliarden US-Dollar. Das operative Ergebnis war hier mit einem Verlust von 388 Millionen US-Dollar für den Konzern äußerst enttäuschend: Im Vorjahrsquartal konnte noch ein operativer Gewinn von 341 Millionen US-Dollar erzielt werden. Nach Aussagen des seit Jahresbeginn amtierenden neuen CEOs Greg Brown soll die Erholung im Segment "Mobile Devices" länger dauern als bislang angenommen.
Erfreulich hingegen waren für den Telekom-Konzern der Bereich für Behörden- und Geschäftskunden ("Enterprise Mobility Solutions", Umsatzplus von 35 Prozent, operativer Gewinn 451 Millionen US-Dollar) sowie "Home and Networks Mobility" (Umsatzplus 11 Prozent, operativer Gewinn 192 Millionen US-Dollar). Für das Gesamtjahr 2007 beziffert Motorola Umsätze in Höhe von 36,62 Milliarden US-Dollar (minus 15 Prozent gegenüber 2006) und einen Nettoverlust von 49 Millionen US-Dollar (Vorjahresgewinn: 3,66 Milliarden US-Dollar). Das operative Minus beläuft sich auf 553 Millionen US-Dollar nach einem Plus von 4,09 Milliarden US-Dollar im Vorjahr.

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