Das ging aber schnell: Knapp zwei Monate nach dem offiziellen Markstart seiner "KIN"-Handyserie (INPHO berichtete in Ausgabe 5-2010 ab Seite 44) kündigt Microsoft an, es werde in Zukunft keine weiteren Modelle geben. Der Software-Konzern will sich stattdessen auf die Entwicklung der Mobiltelefon-Software "Windows Phone 7" konzentrieren.
Das Team der Forscher und Entwickler, die an den "KIN"-Modellen beteiligt waren, soll in das Team zur Entwicklung von Windos Phone 7 integriert werden. Die beiden erst im April vorgestellten und seit Mai in den USA verfügbaren "KIN"-Geräte werden zwar noch vom US-amerikanischen Netzbetreiber Verizon weiter verkauft – nach Europa werden sie aber nie gelangen.
Auch in den USA muss der Erfolg der beiden Geräte eher mäßig sein. Dafür spricht - natürlich - die beschriebene Entscheidung der Redmonder. Weiteres Indiz ist, dass Verizon zu Wochenbeginn die Preise für die beiden Smartphones drastisch gesenkt hat. Größte Kritikpunkte seitens Testern und Kunden an den beiden Modellen waren die fehlende Youtube-Unterstützung oder auch das Fehlen eines App-Stores.

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