Entweder ist Geiz nicht mehr geil, oder selbst die Günstiganbieter sind den inzwischen zum Geizen (v)erzogenen Konsumenten noch zu teuer: So muss Medion zum wiederholten Male einen Umsatzrückgang hinnehmen und vermelden. Bei dem Haus- und Hoflieferanten von Aldi haben sich die Auftragseingänge zum Ende des dritten Quartals und für das vierte Quartal unter Erwartung entwickelt. Außerdem seien zwar die durch die Fußball-WM noch im Frühjahr erwarteten positiven Impulse auf die Nachfrage für Consumer Electronics in Teilbereichen eingetreten, jedoch insgesamt deutlich hinter den hohen Erwartungen der gesamten Branche zurückgeblieben.
Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Medion daher einen Verlust nach Steuern von 45 Millionen bis 60 Millionen Euro. Der Umsatz soll voraussichtlich von 2,5 Milliarden Euro 2005 auf nun 1,5 Milliarden bis 1,7 Milliarden Euro sinken. Medion hatte bislang mit 2 Milliarden Euro Umsatz für dieses Jahr gerechnet.

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