Der Gesamtmarkt für technische Gebrauchsgüter in Deutschland erzielt in den ersten drei Monaten des Jahres 2011 ein Umsatzvolumen von 12,7 Milliarden Euro und liegt damit sechs Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Positive Entwicklungen in den Bereichen Informationstechnologie, Elektrogroß- und -kleingeräte, Foto sowie Bürogeräte und Verbrauchsmaterial stellen das Wachstum auf ein breites Fundament. Unterhaltungselektronik und Telekommunikation können das wertmäßige Niveau hingegen nicht ganz halten.
Der TEMAX Deutschland kann auch im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum ausmachen - der Markt für technische Gebrauchsgüter zeigt sich weiterhin gut in Form.
Informationstechnologie war der Gewinner des Jahres 2010 und kann auch im ersten Quartal 2011 seine Spitzenposition verteidigen. Der Bereich Foto – im vierten Quartal 2010 noch im Minus – schafft die Trendwende und verzeichnet zu Jahresbeginn wieder positive Wachstumsraten. Auf dem Telekommunikations-Markt verhält es sich genau umgekehrt. Den Zuwächsen zum Jahresende 2010 folgt ein schwächerer Jahresauftakt, durch den die Gesamtumsätze zurückgehen.
Unterhaltungselektronik verzeichnet im ersten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ebenfalls sinkende Umsätze. Hingegen können Elektroklein-, Elektrogroßgeräte sowie Bürogeräte und Verbrauchsmaterial ihre zuletzt positive Entwicklung bestätigen.
Foto: Wertwachstum um 4,2 Prozent
Das anhaltende Interesse der Verbraucher in Deutschland an Fotoprodukten schlägt sich in einem Umsatzplus von 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal nieder. Dabei interessieren sich die Konsumenten nach wie vor sehr für Digitalkameras und natürlich das passende Zubehör. Besonders stark ist hier die Nachfrage nach hochpreisigen Qualitätsprodukten wie zum Beispiel Objektiven. Sie verzeichnen ein zweistelliges Wertwachstum im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Ein weiterer Nutznießer dieser Entwicklung sind Blitzgeräte, die ebenfalls wertmäßig zulegen. Auch hochwertige Stative sind in den ersten drei Monaten besonders gefragt und generieren deutlich mehr Umsatz als noch im ersten Quartal 2010. Der Trend für digitale Bilderrahmen ist mit einem zweistelligen Umsatzrückgang hingegen weiterhin deutlich negativ. Auch ein Rückgang des Durchschnittspreises vermag die zurückhaltende Nachfrage der Verbraucher bislang nicht wieder zu stimulieren.
Insgesamt ist für den Fotomarkt in diesem Jahr aber ein anhaltend positiver Trend zu erwarten. Dieser geht weiterhin vor allem von Digitalkameras aus und wird eine entsprechende Nachfrage bei nachgelagerten Produkten und Zubehör generieren.

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