Die Leica Camera AG, Solms, gibt für das Geschäftsjahr 2010/2011 (1. April 2010 bis 31. März 2011) einen vorläufigen Abschluss mit Rekordumsatz bekannt: Der Umsatz stieg im
Vergleich zum Vorjahr (158,2 Mio. Euro) um 57,3 Prozent auf 248,9 Millionen Euro. Das betriebliche Ergebnis (EBIT) hat sich dementsprechend positiv entwickelt: Es stieg auf 42,4 Millionen Euro und damit auf das knapp Sechsfache im Vergleich zum Vorjahr (7,4 Mio. Euro).
Auch der Konzernüberschuss spiegelt die positive Entwicklung wider: Er liegt bei 30,4 Millionen Euro (Vorjahr: 3,2 Mio. Euro). Aufgrund des positiven Abschlusses des Geschäftsjahres wird der Vorstand dem Aufsichtsrat und der Hauptversammlung eine Dividendenausschüttung von 0,30 Euro je Aktie vorschlagen. Eine Dividende würde somit das erste Mal seit 1997 gezahlt.
Wesentlicher Faktor für das Wachstum der Leica Camera AG ist die weiterhin starke Nachfrage nach dem Leica M-System, dem professionellen S-System, den Kompaktkameras und den Leica Sportoptikprodukten.
Finanzvorstand Andreas Lobejäger (Foto) unterstrich die positiven Perspektiven des Unternehmens: "Die finanzielle Leistungsfähigkeit der Leica Camera AG ist so hoch wie
nie zuvor. Unser Bestreben ist nun, das Wachstum der letzten eineinhalb Geschäftsjahre zu konsolidieren." Zudem arbeite das Unternehmen an weiteren Optimierungen in der Lieferkette, da das hohe Auftragsaufkommen derzeit zu Lieferverzögerungen führen könne. "Ein Maßnahmenpaket, um dies zu kompensieren, wurde dazu vom Vorstand bereits beschlossen. Unser Fokus bleibt dabei die Sicherung unserer Wettbewerbsfähigkeit."

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