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Leica und Lee erzielen Einigung

22.06.2009

Der Rechtsstreit zwischen der Leica Camera AG und dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Steven K. Lee ist offenbar beendet: Nach Aussagen des Limburger Landgerichts haben sich Leica und Lee auf einen Vergleich geeinigt. Dem Gericht liegt von beiden Parteien ein schriftlicher Vergleichsvorschlag vor, dessen Modalitäten aber nicht veröffentlicht werden sollen.

Das Gericht will nun feststellen, dass der Rechtsstreit durch den Vergleich beendet ist und den beiden Parteien den schriftlichen Beschluss zusenden. Von Leica selbst war bislang keine Stellungnahme zu hören. Das Unternehmen werde sich auf keinen Fall äußern, bevor die Protokollierung durch das Gericht nicht geschehen ist, so Sprecher Stefan Göbel.

Steven K. Lee war im Februar 2008 nach nur 15 Monaten auf dem Chefsessel mit sofortiger Wirkung entlassen worden. Die Begründung des Unternehmens, der Manager habe das Betriebsklima sowie das Verhältnis zu den Handelspartnern gestört sowie wichtige digitale Entwicklungen vernachlässigt, wies Lee als "gesucht und konstruiert" zurück und klagte daraufhin vor dem Limburger Landgericht.

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