Wie die Leica Camera AG nach bisherigen Informationen mitteilt, sind gegen die am 31. Mai beschlossenen Kapitalmaßnahmen der Gesellschaft fünf Anfechtungsklagen erhoben worden. Das Unternehmen hat mit vier Anfechtungsklägern Vergleichsgespräche geführt, unmittelbar nachdem sie Kenntnis von diesen Klagen hatte. Diese Gespräche sind bislang ergebnislos verlaufen.
Konsequenz: Für die Dauer der Anhängigkeit der Anfechtungsklagen wollen die Großaktionäre Hermès International SCA, Paris/Frankreich, und die ACM Projektentwicklung GmbH, Salzburg/Österreich, nicht an der Kapitalerhöhung teilnehmen und keine neuen Aktien zeichnen. Sie werden ihre Entscheidung, ob sie Aktien zeichnen, erst dann fassen, wenn die Anfechtungsklagen nicht mehr anhängig sind. „Vor diesem Hintergrund ist die Durchführung der Kapitalerhöhung – und damit auch die Sanierung und Restrukturierung der Gesellschaft – nachhaltig gefährdet“, so das Unternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung. Und weiter: „Der Vorstand der Leica Camera AG kann derzeit nicht ausschließen, dass die Umsetzung der von der außerordentlichen Hauptversammlung am 31. Mai 2005 beschlossenen Kapitalerhöhung wegen der bekannt gewordenen Klagen scheitert.“
Link: www.leica.de

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