In einer Pressekonferenz in Tokyo hat Konica Minolta vor wenigen Tagen den gegenwärtigen Kurs in der laufenden Umstrukturierung dargestellt. Nach Kodak und Fuji drittgrößter Filmhersteller weltweit, prognostiziert das Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr (bis März 2006) Restrukturierungskosten von insgesamt 90 Milliarden Yen (768 Millionen Dollar, rund 635 Millionen Euro). Dies teilt die Nachrichtenagentur Reuters mit. Konica Minolta-President Fumio Iwai kommentierte, man wolle sich in Zukunft unter anderem noch stärker als bisher in Bereichen wie dem lukrativen Farbkopierer-Segment für den Office-Bereich sowie LCD-Displays engagieren. Konica Minolta ist im weltweiten Kopierergeschäft die Nummer 4. Damit einher gehend richtet sich das Unternehmen noch deutlicher als bisher auf den so genannten Business to Business (B2B)-Bereich aus, der Consumer-Kamera-Bereich soll zurückgefahren werden. An dem Plan, gemeinsam mit Sony Digital-SLRs zu entwickeln, wird aber unverändert festgehalten.
Abweichend von Ankündigungen aus diesem Frühjahr hat Konica Minolta den Restrukturierungsprozess beschleunigt. Mit Blick auf die verschlechterten Marktbedingungen müsse man seine Aufgaben schneller angehen, so Iwai. Auf dem Plan steht beispielsweise die Reduzierung der weltweiten Mitarbeiterschaft um rund 12 Prozent oder 4.000 Personen. Laut Iwai gibt es dafür aber noch keinen finalen Zeitrahmen.
Link: www.konicaminolta.de

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