Die Gerüchteküche um Kodaks Zukunft hat in den letzten Wochen kräftig gebrodelt, manch ein Konkurrenzunternehmen sang bereits im Umfeld der IFA 2009 den "Schwanengesang" auf das US-amerikanische Imaging-Unternehmen. Um weiteren Spekulationen vorzubeugen, hat Konzernlenker Antonio Perez in einem Interview mit dem internationalen Finanzmagazin "Capital" jetzt ein Machtwort gesprochen.
Kodak wolle alle Unternehmensteile halten, so Perez. Die Restrukturierung würde Erfolge zeigen, die Kodak-Aktie sei nach wie vor attraktiv und gerade interessant für langfristige Anleger, die Geduld mitbringen. Vor dem Hintergrund der Krise erwartet der Manager im kommenden Jahr nur eine zaghafte Erholung, für 2011 rechnet Perez aber wieder mit normalem Wachstum. Eine Insolvenzgefahr bestehe trotz der Schwierigkeiten "absolut" nicht.
Und die Geschäfte kommen wieder in Schwung: "Unsere Handelspartner berichten, dass das vierte Quartal deutlich besser wird als 2008. Seit Juni ziehen die Orderanfragen an."

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