Mit 1,5 Milliarden recycelten Einwegkameras – sowohl von der Marke Kodak als auch von anderen Herstellern – hat Kodak in eigenen Worten einen "neuen Meilenstein im Bereich Recycling" erreicht. Das Kodak Recycling-Programm für Einwegkameras startete 1990 in Zusammenarbeit mit Fotolaboren, die gebrauchte Einwegkameras an Kodak Sortierungs-Zentren weiterleiten, welche die Kameras wiederum weiter in die USA zum Recyceln schicken.
Nahezu jeder Bestandteil der Kamera wird entweder wiederverwertet oder für die Produktion neuer Einwegkameras verwendet. Kodak plant derzeit, eine neue Verpackung der Kameras auf den Markt zu bringen, um die Verbraucher auf die Vorteile des Recycling-Programms aufmerksam zu machen.
Von den 1,5 Milliarden recycelten Einwegkameras stammten fast zwei Drittel aus dem Hause Kodak. In den USA beträgt die Recycling-Rate für Kodak Einwegkameras 84 Prozent. Damit ist sie innerhalb der letzten zwei Jahre um neun Prozent gestiegen. Sie stellt die höchste Recycling-Rate sämtlicher Verbraucher-Produkte in den USA dar, inklusive Aluminium-Dosen (52 Prozent) und elektronische Verbrauchsgeräte (unter 20 Prozent).
Dank dieser gestiegenen Recycling-Raten kann heute der überwiegende Teil der Kodak Einwegkameras - eine Produktgruppe, die sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreut - aus recycelten Geräteteilen hergestellt werden.
Weltweit bewahren die Fotolabore Einwegkameras nach der Entwicklung auf und senden diese an eine Sammelstelle. Danach werden die Kameras zum Sortieren und Weiterleiten nach Rochester, USA, geschickt. Kodak bezahlt eine Gebühr für zurückgegebene Einwegkameras – auch für die anderer Hersteller, mit denen Kodak einen Austauschvertrag hat. Im Rahmen einer Verständigungsvereinbarung werden die Einwegkameras großer Wettbewerber zu ihren Originalherstellern zurückgesandt. Kodak Einwegkameras hingegen gehen zu einer Kodak Fabrik in Guadalajara, Mexico, wo sie recycelt und wiederverwendet werden.

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