Auch wenn es wahr ist, dass die klassische „Alterspyramide“ immer mehr Kopf steht und die „50+“-Gruppe kaufkräftig ist: Im Handybereich lässt sich zurzeit doch der beste Umsatz in der Zielgruppe „14+“ machen. Knapp 30 Prozent der Menschen in Deutschland sind Handymuffel, und hier gilt: Je älter die Menschen sind, desto mehr schwindet das Interesse an Mobiltelefonen. Während sich 93 Prozent der 14- bis 34-Jährigen ein Handy leisten, sind es bei den über 65-Jährigen nur noch 31 Prozent.
Besonders viele Mobiltelefonierer finden sich unter Abiturienten und Universitätsabsolventen (85 Prozent). Von den Hauptschulabsolventen besitzen dagegen lediglich 55 Prozent ein Handy. Die Zahl der westdeutschen Handybesitzer liegt mit 72 Prozent nur wenig höher als in Ostdeutschland (69 Prozent). Auch die Geschlechter liegen in etwa gleich auf: 51 Prozent der Mobiltelefonierer sind männlich, 49 Prozent weiblich. Marplan hat im Sommer dieses Jahres etwa 2500 Personen ab 14 Jahren zur Handy-Benutzung befragt.

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