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iPhone: Unglaublicher Hightech-Hype

28.06.2007

Ein Hype gewaltigen Ausmaßes vollzieht sich derzeit rund um das iPhone: Morgen um 18 Uhr beginnt der Verkauf des Gerätes - über das inzwischen weltweit mehr als 11.000 mal berichtet wurde - in Apple- und AT&T-Läden in den USA. Bereits jetzt schlagen interessierte Kunden wortwörtlich ihre Zelte vor den Shops auf, um das begehrte Hightech-Gerät zu bekommen. Man spricht inzwischen von der "größten Produktinszenierung der Hightech-Industrie seit der Einführung des Betriebssystems Windows 95".

Die Verkaufs-Erwartungen sind hoch, aber auch gemischt. Prognosen der Analysten schwanken zwischen 200.000 und 50.000 abgesetzten iPhones am Start-Wochenende. Damit die erwarteten mehreren hundertausend Handy-Freischaltungen überhapt geschafft werden können, gehen AT&T und Apple neue Wege: Statt im Laden kann die Registrierung online zu Hause vorgenommen werden.

Seitens der Aktienmärkte wurde das neue Apple-Produkt mit Vorschusslorbeeren bedacht: Dank seit Wochen unaufhörlich gestiegenem Aktienkurs liegt der Unternehmenswert von Apple zurzeit bei mehr als 100 Milliarden Dollar.

Noch ist nicht klar, was passiert, wenn das iPhone im Alltagsbetrieb grobere Fehler offenbart, und ob die Euphorie dann in Ablehnung umschlägt. "Das iPhone ist revolutionär, und es hat Fehler", bringt es David Pogue von der New York Times auf den Punkt: Es könne Dinge, die noch kein Telefon konnte, und ihm würden Dinge fehlen, die auch das einfachste Handy hat.

Inzwischen hat das niederländische Magazin "Bright" mitgeteilt, Vodafone sei in fortgeschrittenen Gesprächen mit Apple für den Vertrieb in Europa. Auch T-Mobile erstrebe die Partnerschaft, doch Apple bevorzuge Vodafone. Der PC- und CE-Konzern mit dem Apfel-Logo ist auf der Suche nach einem Partner, der (vergleichbar AT&T, die flächendeckend alle US-amerikanischen Bundesstaaten versorgen) in der Lage ist, dank seines Netzwerkes den gesamten europäischen Markt zu bedienen.

UPDATE am 4. Juli 2007:

Nach aktuellen Zeitungsberichten hat T-Mobile jetzt den Deal mit Apple geschafft. Wie beispielsweise die Financial Times Deutschland berichtet, habe der deutsche Mobilnetzbetreiber so lange bei seinem Angebot nachgebessert, bis Apple eingestiegen sei. Und dies, obwohl man bei Apple den Mobil-Anbieter Vodafone eigentlich als noch internationaler empfinde.

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