Apples iPhone wird in Europa zunächst nur in Deutschland, Frankreich und Großbritannien auf den Markt kommen. Dies berichtet die Financial Times unter Berufung auf gut informierte Quellen. In den drei Ländern werde das Gerät im Herbst auf den Markt kommen, der Rest Europas folge 2008, heißt es den Informationen zufolge. Die Markteinführung in Asien ist ebenfalls für das nächste Jahr geplant.
Zurzeit verhandelt Apple mit den vier größten europäischen Mobilfunkkonzernen Orange, T-Mobile, O2 und Vodafone. Aus dem Umfeld der Gespräche wurde berichtet, es seien Fortschritte erzielt worden, aber es gäbe noch keine Abschlüsse. Der Bericht der "Rheinische Post", die Telekom-Tochter T-Mobile habe exklusiv den Zuschlag für die iPhone-Vermarktungsrechte in Deutschland erhalten, habe sich bislang nicht bestätigt, berichtet die FTD.
In den USA hatte Apple eine Exklusivvereinbarung mit dem Marktführer AT&T geschlossen, die für einiges Erstaunen im Markt sorgte. Üblicherweise geben die Netzbetreiber Funktionen, Software-Umfang und Preis eines Handys vor. In diesem Fall jedoch diktierte Apple die Vertragsbedingungen.
Laut Financiel Times erhält das Unternehmen nicht nur für jedes verkaufte iPhone bis zu 55 Prozent der 599 Dollar, für die das 8-Gigabyte-Modell regulär verkauft wird, sondern angeblich auch noch einen Teil der Einnahmen, die AT&T mit seinen Mobilfunkkunden erwirtschaftet.

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