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Infotrends-Prognose

Kamera-Phones knacken 2-Milliarden-Grenze

29.06.2011

Bis 2015 soll die Penetration von Mobiltelefonen mit integrierter Kamera weltweit auf zwei Milliarden angestiegen sein. Dies prognostizieren die Marktforscher von Infotrends aus Weymouth (Massachusetts, USA). Zurückzuführen sei dies weniger auf das Wachstum reinrassiger Kamera-Handys (diese sollen sogar auf dem abstiegenden Ast sein), sondern vielmehr auf den Zuwachs bei Smartphones. Diese verfügen in der Regel ebenfalls über gut entwickelte Kameras. Gemäß der Marktforscher werden ab dem kommenden Jahr weltweit die Smartphones stückzahlenmäßig an den Kamera-Telefonen vorbeiziehen.

Weniger „Feature Phones“

In entwickelten Märkten wie USA, Japan oder Europa hat sich bereits in den vergangenen zwei Jahren der Fokus beim Kunden langsam hinwegbewegt von Endgeräten, die einzelne Funktionen wie das Fotografieren oder einen Musikplayer besonders hervorheben (so genannte „Feature Phones), hin zu den „smarten Alleskönnern“. Diese bieten als einen speziellen Vorteil vor allem eine große Bilddiagonale, im besten Fall bis zu vier Zoll.

Was die Attraktivität der Smartphones auch für Fotografen – insbesondere in der jüngeren Zielgruppe – zusätzlich steigert, ist die Option, Fotos ohne Umwege über PC oder Laptop direkt per Mail zu versenden oder auch auf Facebook hochzuladen. Da viele der smarten Handys auch über GPS verfügen, ist auch der nächste Schritt, nämlich die Verknüpfung der Fotos mit Geodaten, nur ein kleiner.

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