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IFA-PK: Erfreuliche Tendenzen im CE-Geschäft

04.08.2006

Dank Fußball-WM konnte sich die CE-Branche in Deutschland über "schwungvolle Geschäfte" freuen. Dies teilte Hans-Joachim Kamp, Mitglied des Aufsichtsrats der gfu, Vorsitzender des Fachverbands Consumer Electronics im ZVEI und Vorsitzender des IFA-Vorstands, im Rahmen einer gestern stattgefundenen Pressekonferenz im Umfald der IFA 2006 mit. Das Umsatzwachstum im Bereich der klassischen Unterhaltungselektronik - im Wesentlichen vom TV-Gerätebereich getragen - betrug in den ersten beiden Quartalen rund neun Prozent. Kamp: "Im ersten Halbjahr 2006 wurden, verglichen mit dem ersten Halbjahr 2005, etwa 130 Prozent mehr LCD- und rund 80 Prozent mehr Plasma-Fernseh-Geräte verkauft." Der gesamte Umsatz mit TV-Geräten war im ersten Halbjahr 2006 um circa 30 Prozent höher als im ersten Halbjahr 2005. Die neuen Displaytechniken generieren inzwischen rund 45 Prozent der Stückzahl und rund 80 Prozent des Umsatzes mit Fernsehgeräten, während das Geschäft mit klassischen Bildröhrengeräten weiter rückläufig ist. "Der Monat Mai spiegelt dabei mit rund 500.000 verkauften Fernsehern den WM-Effekt deutlich wider", so der IFA-Vorstandsvorsitzende weiter.

Erfreulich bei der aktuellen Marktentwicklung sei vor allem die Tatsache, dass das Markenbewusstsein eine Renaissance erlebt. Kamp: "Aktuell achten 83 Prozent der Kunden wieder zuerst auf Qualität und nur 17 Prozent auf den Preis." Jeder zweite Käufer eines No-Name-Artikels ziehe beim Ersatzkauf wieder ein Markenprodukt vor. "Das Bedürfnis nach Luxus steigt", zitiert Hans-Joachim Kamp das Gottlieb Duttweiler Institut aus der Schweiz. Für Marken-Qualität spreche aber auch die Dauerhaftigkeit der Produkte. "Die GfK hat am Beispiel Fernseher ermittelt, dass Markenprodukte gut elf Jahre im Haushalt bleiben, während No-Name-Geräte bereits nach rund 4,5 Jahren ausgetauscht werden."

Link: www.gfu.de

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