Kaum ist das Thema 3D (wieder einmal) in den Kinos, erhoffen sich die großen CE-Hersteller, in den Markt verstärkt einsteigen zu können. So wurde High Definition TV in 3D von Firmen wie Sony und Panasonic als "die IFA-Neuheit", "der Trend der nahen Zukunft" und als "logische Konsequenz" aus der Entwicklung des Fernsehens in der letzten Dekade dargestellt.
Problem der Technologie für den Hausgebrauch in den eigenen vier Wänden: Anders als im Kino, wo eine einfache Polfilter-Brille für einen farbigen 3D-Effekt ausreicht, bedarf es für das Heimkino einer elektronisch angesteuerten so genannten Shutterbrille. Um 3D-Bilder zu erzeugen, wird auf dem Fernseher abwechselnd das linke und dann das rechte Teilbild angezeigt. Die Brille wird synchron dazu umgeschaltet (lichtdurchlässig, lichtundurchlässig). So sieht das linke Auge nur das Teilbild für links, entsprechend das rechte Auge nur das "rechte" Teilbild. Da die Elektronik in die Brille integriert sein muss, wirkt sie (bislang) sehr klobig und ist (bislang) nicht gefeit gegen Aussetzer.
Bleibt zu hoffen, dass die Produkte, bevor sie den Handel erreichen, noch ausgereifter werden. Denn die Möglichkeiten der Darstellung sind - wenn es funktioniert - beeindruckend ... Zurzeit ist übrigens die CE-Industrie damit beschäftigt, die Spezifikationen zu verabschieden, mit denen 3D-Filme auf Blu Ray Discs gebannt werden sollen.

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