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IFA 2007: Panasonic ist für Termin im Mai

03.09.2007

Der Elektronikkonzern Panasonic hat eine Verlegung der Internationalen Funkausstellung (IFA) ins Frühjahr gefordert. "Es ist definitiv ein Nachteil, dass diese Messe so spät stattfindet", so Panasonic-Europachef Joachim Reinhart im Interview mit der Financial Times Deutschland.

Die Branche würde neue Produkte traditionell im Frühjahr auf den Markt bringen. "Deshalb macht ein früherer Termin sehr viel Sinn. Wir würden eine Ifa im Mai sehr begrüßen", meint Reinhart. Loewe-Chef Rainer Hecker, in Personalunion auch Aufsichtsratsvorsitzender des IFA-Veranstalters gfu, lehnt eine Verlegung der Messe ins Frühjahr jedoch vehement ab. Zweck der Funkausstellung sei vor allem, dass die Branche Aufträge vom Handel für das Jahresendgeschäft erhalte. Deshalb sei Anfang September ein idealer Termin. Reinhart versteht die IFA hingegen nicht als reine Ordermesse, erwartet auch keinen Konflikt mit Messen wie der US-amerikanischen CES in Las Vegas. Die CES sei eine amerikanische Messe, die IFA eine europäische.

Reinharts Vorstoß lässt vermuten, dass Vollsortimenter wie Panasonic, Samsung oder Sony gerne aus der Bredouille kommen möchten, alle zwei Jahre im monatlichen Abstand an zwei großen Messen teilnehmen zu müssen (IFA und photokina). Die terminliche Nähe zur CeBIT scheint dabei das geringere Problem zu sein: Themen wie Digitalfoto oder Unterhaltungselektronik finden in Hannover immer weniger statt.

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