Für die erste jährliche IFA erwartet die Messe Berlin in diesem Herbst eine stabile Ausstellerzahl. Für die CE-Messe, die in diesem Jahr vom 1. bis 6. September in Berlin stattfindet, zeichnet sich eine Beteiligung auf einem ähnlich hohen Niveau wie 2005 ab. Dies teilten Messe Berlin und Mitveranstalter gfu (Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik) im Rahmen einer europäischen Pressekonferenz in Athen mit. Mit 1.200 Ausstellern aus 40 Ländern war im vergangenen Jahr eine Rekordbeteiligung verbucht worden.
Ein halbes Jahr nach der Entscheidung zur jährlichen Ausrichtung trage die Strategie schon Früchte, meint Messe-Geschäftsführer Christian Göke. Rund 80 Prozent der im Vorjahr belegten Flächen seien bereits reserviert. Gerade Branchengrößen hielten ihre Investitionen konstant und buchten erneut gleich große Stände. Laut Messe Berlin werden Branchengrößen wie Philips, Nokia, Sharp oder Loewe auch in diesem Jahr wieder präsent sein. Gespräche mit Sony laufen derzeit noch. Firmen aus den Bereichen der IT und Telekommunikation, wie beispielsweise Netzbetreiber O2, sollen verstärkt in Berlin vertreten sein.
Bei den Besucherzahlen wünscht sich Göke ebenfalls ein Ergebnis auf Vorjahresniveau. Die IFA 2005 hatte rund 250.000 Menschen angezogen. Das sind rund zehn Prozent weniger als zur IFA 2003. Das Unterhaltungsangebot soll 2006 mit zusätzlichen Veranstaltungen im Sommergarten des Messegeländes ausgebaut werden. Zugleich streben die Veranstalter ein medienpolitisches Forum an.
Den neuen, jährlichen IFA-Rhythmus erfordere die Marktdynamik mit ständig neuen Produkteinführungen, sagte gfu-Aufsichtsratschef Rainer Hecker. Im Umfeld des Weihnachtsgeschäfts könne die Ausstellung als Branchenereignis die Nachfrage erneut stimulieren.
Link: www.ifa-berlin.de

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