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Hoya und Pentax: Hochzeit bald perfekt?

25.05.2007

Mit der Ankündigung, dass der Pentax-Vorstand nach der Übernahme durch Hoya zurücktreten wolle, endet heute ein mehr als einmonatiges Tauziehen zwischen zwei Großen im japanischen Markt. Letzter Stand in der vergangenen Woche war gewesen, das Pentax-Management wolle seine Eigenständigkeit im neuen Unternehmen behalten, doch jetzt sieht es folgendermaßen aus:

Aus verschiedenen Quellen war zu hören, der Vorstand des neuen Unternehmens solle sich in Zukunft wie folgt zusammen setzen: Von Pentax Seite sollen sowohl Ko Torigoe (innerhalb des Konzerns verantwortlich für das Digitalkamerageschäft) als auch Nobuaki Tanishima zum Vorstand gehören. Tanishima gilt als Schlüsselfigur in den seit Herbst vergangenen Jahres gelaufenen Verhandlungen mit Hoya. Zwei Mitglieder des Vorstandes soll Hoya beisteuern, und eine fünfte Person soll von außerhalb des Unternehmens kommen.

Nach Ansicht von Branchenkennern wird das Abtreten der bisherigen Pentax-Führung (die den Fusionsprozess in den letzten Wochen überwiegend ausgebremst hat) Hoya die Sache noch einmal deutlich erleichtern. Weiterhin wird vermutet, der Deal sei jetzt unter anderem deshalb zustande gekommen, weil einer der Top-Aktionäre von Pentax, Sparx Asset Management, verstärkten Druck auf das Unternehmen ausgeübt habe.

Hoya bleibt bei dem modifizierten freundlichen Übernahme-Angebot und zahlt 770 Yen pro Pentax-Aktie. Damit liegt der Unternehmenswert von Pentax bei 98,5 Milliarden Yen (814 Millionen Dollar). Anteilseigner von Pentax dürfen sich darüber freuen, dass ungefähr ein Fünftel mehr Geld fließt als im ursprünglichen Angebot von Hoya vorgesehen.

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