Die "Braut" hat sich lange geziert - und jetzt doch endlich "Ja" gesagt: Sprecher beider Unternehmen haben gestern bestätigt, dass die Fusion von Hoya und Pentax jetzt doch über die Bühne gehen soll. Doch die "Braut" hat sich ihre persönlichen Freiheiten ausgebeten: Laut Nachrichtenagentur AFP in Bezug auf eine Hoya-Sprecherin stimmten Pentax-Präsident Takashi Watanuki und Hoyas Chief Executive Officer Hiroshi Suzuki überein, die Unabhängigkeit des Pentax-Managements auch nach der Fusion zu erhalten.
Die Unternehmensbereiche „Life Care“ (medizinische Produkte, Endoskope), „Optical Components“ (Digitalkamera-Module, Kamera-Module für Mobiltelefone, Objektive für DVD-Spieler, Laser-Scanner-Einheiten, CCTV-Objektive) und „Imaging (Kameras, Objektive, Teleskope und Ferngläser) sollen bestehen bleiben. Im Umfeld der vor knapp vier Wochen ausgesetzten Fusion waren Befürchtungen des Managements laut geworden, Hoya wolle Know-how abziehen und ungeliebte Pentax-Unternehmensteile verkaufen (siehe Mai-Ausgabe der INPHO Seite 12). Doch die erst vergangene Woche vorgelegten Geschäftszahlen von Pentax belegen, dass Hoya an seiner "Braut" in allen Bereichen seine helle Freude haben wird (siehe dazu auch die unten angegebene INPHOnews).
Die Pentax-Vorstandsmitglieder sollen ihre Posten in der zukünftigen Hoya-Tochter behalten. Nähere Einzelheiten soll eine Pressemitteilung verraten, sobald sämtliche Vorstandsmitglieder der freundlichen Übernahme zugestimmt haben. Laut verschiedener Nachrichtendienste unter Berufung auf Unternehmenskreise ist bei Hoya Ende der kommenden Woche mit einer Entscheidung zu rechnen.
Link: www.gfw.de/newsticker/inpho_detail.html

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