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HD-Formatkrieg: Blu-Ray hat die Nase vorn

25.10.2007

Nach Angaben von Home Media Research hatte in den ersten drei Quartalen dieses Jahres bei den Absätzen hoch auflösender Datenträger die Blu-Ray Disc eindeutig die Nase vorn: So fanden etwa doppelt so viele Blu-ray Discs als HD DVDs einen Abnehmer. Laut Marktanalyse sind von Januar bis Ende September 2,6 Millionen Blu-ray Discs, aber nur 1,4 Millionen HD DVDs über die Ladentheken gegangen.

Seit dem Marktstart beider Formate sind laut Home Media Research insgesamt 4,98 Millionen hoch auflösende Scheiben verkauft worden, davon 3,01 Millionen Blu-ray Discs und 1,97 Millionen HD DVDs.

Diese Verhältnisse könnten sich durch den Wechsel von Paramount und Dreamworks ins HD DVD Lager für die nächsten 18 Monate verschieben. Aber vor dem Hintergrund, dass hier eine satte Summe von 150 Millionen US Dollar geflossen ist, um die beiden Studios bis ins Frühjahr 2009 zu diesem Schritt zu bewegen, geht es scheints nur darum, die Statisitk zu Gunsten der HD DVD Fraktion zu beschönigen.

Ein wahrlich hoher Preis - schlafen doch die Blu-Ray-Studios auch nicht und schicken gegenwärtig als Ausgleich zahlreiche Titel ins Rennen. So hatte etwa Disney, einer der stärksten Vertreter der Blu-Ray-Fraktion, pünktlich zum Verkaufsstart der HD DVD "Transformers" bei Amazon USA eine Gegenmaßnahme gestartet - mit Erfolg: Dank der Aktion "Buy one, get one free" (Eine kaufen, eine umsonst) sahen die HD-Disc-Charts in den USA vorübergehend so aus: "Transformers" stand als HD DVD einsam an der Spitze, gefolgt von Blu-Ray-Scheiben aus dem Hause Disney auf Platz 2 bis 9.

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