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Handy-Markt: Rutscht Motorola in die Krise?

23.07.2007

Was derzeit bei Motorola passiert, erinnert einen leider stark an vergleichbare Schicksale im beinharten Handy-Markt wie Ericsson, als sie noch eigenständig waren, oder den Abgang von Siemens Mobile. So musste der US-amerikanische Handy-Hersteller jetzt einen Nettoverlust und einen Umsatzrückgang vermelden. Schuld ist die Handy-Modellpalette, bei der Motorola nach Expertenmeinung zu stark auf die "Razr"-Serie fokussiert ist. Der Erfolg des Unternehmens hängt damit hauptsächlich von der Akzeptanz einiger weniger Modelle seitens der Endverbraucher ab.

Außerdem kämpft Motorola mit dem gleichen Problem, das schon Siemens das Genick gebrochen hat: die zum Einsatz kommende Technik in den Endgeräten sei veraltet, teilen die Experten mit. Jetzt tritt der US-Handy-Konzern auf die Notbremse: Um wieder in den grünen bzw. schwarzen Bereich zu kommen, sind Einsparungen geplant. Wie Finanzchef Tom Meredith bekräftigte, sollen mittels Stellenabbau und anderer Maßnahmen die Kosten 2008 um eine Milliarde Dollar gesenkt werden.

Das Triumvirat der drei stärksten Handy-Marken weltweit setzt sich im Augenblick übrigens wie folgt zusammen: Marktführer ist und bleibt Nokia, Samsung sitzt auf Platz 2, und den dritten Platz belegt (noch) Motorola.

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