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GfK-Studie zur Kaufkraft in 40 europäischen Ländern

13.11.2007

In verschiedenen Regionen Zentral- und Osteuropas sind die Menschen inzwischen wohlhabender als ihre westeuropäischen Nachbarn. So das Ergebnis einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zur Kaufkraft in 40 europäischen Ländern. So verfügen die Einwohner Budapests über mehr Geld für den Konsum als die Bewohner von Freienbessingen in Thüringen. Auch ist die Kaufkraft in den Hauptstädten des Baltikums höher als in der finanzschwächsten Gemeinde Italiens. Im Gesamtvergleich der Länder liegen die neuen EU-Mitglieder aber noch immer hinten.

Nach den Befunden der GfK-Erhebung stehen den europäischen Verbrauchern für das Jahr 2007 aus dem Haushalts-Nettoeinkommen rund 8 Billionen Euro für Konsumausgaben zur Verfügung. Dies entspricht einer Kaufkraft beziehungsweise einem verfügbaren Einkommen von rund 11.998 Euro je Einwohner im Durchschnitt der 40 Studienländer. Staatliche Leistungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld oder Renten sind hier inbegriffen.

Mit einer Kaufkraft von 27.521 Euro in der Schweiz und Lichtenstein sowie 27.395 Euro in Luxemburg sind diese drei Länder weiterhin Europas Wohlstandsoasen. Deutschland liegt mit 18.055 Euro verfügbarem Jahreseinkommen hinter Österreich und Frankreich auf Platz 10. Die niedrigste Kaufkraft haben mit durchschnittlich 685 Euro im Jahr die Bürger Moldawiens - dies entspricht gerade mal einem Vierzigstel der Schweizer Kaufkraft.

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